FührungMitarbeiterbindung

20 Ideen und Anregungen zur Mitarbeiterbindung

Von 7. März 2018 April 5th, 2019 Keine Kommentare
Menschengruppe als Symbol für Zugehörigkeit

Es ist vermutlich Ihr Anliegen als UnternehmerIn*, etwas Sinnvolles und Nachhaltiges zu tun. Neben den Produkten oder der Dienstleistung, die Sie anbieten, geht es Ihnen auch darum, Arbeitsplätze zu schaffen, die Qualität bieten – nicht nur Geld und Sicherheit. Natürlich sind Geld und Sicherheit wichtige Faktoren für einen Arbeitsplatz. Auch diese bestimmen die Qualität. Aber statistisch gesehen ist etwas viel wichtiger: Das sind Arbeitszufriedenheit und Wohlbefinden. Wer sich mit Mitarbeiterbindung befasst, muss diesen Faktoren in seinem Unternehmen auf den Grund gehen.

Sie interessieren sich dafür, ein guter Arbeitgeber zu sein? Sie möchten, dass Ihre guten Mitarbeiter bleiben, sich nicht nach neuen Möglichkeiten umschauen und dass sie sich in Ihrem Unternehmen engagieren? Was können Sie dafür tun, fragen Sie sich?  Oder fragen Sie eher, ob alles, was Sie jetzt schon tun, zu diesem Ziel beiträgt?

Wie auch immer, hier finden Sie 20 Ideen, wie Sie Ihre Mitarbeiter halten können: Sie erhalten oder schaffen eine wertschätzende und auf Vertrauen basierende Unternehmenskultur.

Diese Ideen können Ihnen helfen, Ihre Mitarbeiter an Ihr Unternehmen zu binden bzw. sie zu motivieren, sich für Ihr Unternehmen zu engagieren.

Win-win-Situation

Dies schafft eine Win-win-Situation, denn Sie sind glücklich mit dem Engagement, der Motivation und der Qualität der Arbeit und Ihre Mitarbeiter sind glücklich, weil ihnen der Arbeitsplatz gefällt und sie sich wohlfühlen. Sie bringen sich ein und sind an Ihrem Unternehmen interessiert. Sie müssen sich nicht fragen, wie Sie innere Kündigungen verhindern, denn Ihre Mitarbeiter wollen bleiben.

Das ist ideal und kann doch zum Standard werden.

Erschaffen Sie eine wertschätzende Unternehmenskultur oder tragen Sie dazu bei.

Hier die unschlagbaren Vorteile einer wertschätzenden Unternehmenskultur auf einen Blick:

  1. gutes und gesundes Arbeitsklima mit Freude am Wachstum
  2. mehr Motivation und Engagement
  3. weniger Krankenstand
  4. höhere Produktivität
  5. mehr Loyalität und Verbindlichkeit
  6. mehr Raum für Innovation

Nebenbei werden Sie auch noch ein äusserst attraktiver Arbeitgeber!

20 Ideen und Anregungen

Wenn Sie die folgenden Ideen und Anregungen umsetzen, werden Sie wertschätzend führen und gleichzeitig Ihre Mitarbeiter anregen, zu bleiben. Setzen Sie um, was Sie an Ideen und Anregungen brauchbar finden. Es gibt nicht DAS Rezept, aber es gibt viele Zutaten, die wirksam sind.

Führungsverhalten

  1. Führungsverhalten muss motivieren. Das beinhaltet respektvolles und wertschätzendes Verhalten gegenüber den Mitarbeitern. Feedback ist immer konstruktiv.
  2. Transparenz bei den Entscheidungen. Sowohl Entscheidungen der Führungskraft als auch die das Unternehmen betreffend sollten kommuniziert und erklärt werden. Die Transparenz ermöglicht den Mitarbeitern Stellung zu beziehen und sich zu identifizieren. Sie sind Teil des Unternehmens.
  3. Aufgaben, Pflichten und Verantwortlichkeiten der Mitarbeiter müssen klar definiert und deutlich kommuniziert sein. Unklarheiten bringen Unsicherheiten, die den Arbeitsfluss stören.
  4. Aufgaben sollten dem Kenntnis- und Fähigkeitsniveau der Mitarbeiter entsprechen. Weder Über- noch Unterforderung sind für ein gutes Arbeitsklima günstig. Wenn ein Mitarbeiter gelegentlich die Komfortzone verlässt, ist das wachstumsfördernd. Allerdings in der Regel nur, wenn es Erfolgserlebnisse nach einer Herausforderung gibt. Also achten Sie darauf, dass Ihre Mitarbeiter nicht permanent aus der Komfortzone herausgehen müssen.

Kommunikation

  1. Regelmässige Kommunikation ist wichtig. Einerseits kann damit die aktuelle Befindlichkeit besprochen werden, wenn diese gerade kritisch ist, andererseits wird damit der Stand der Dinge in der Zusammenarbeit transparent. Jeder weiss, wo der andere steht. Nebenbei ermöglicht dies auch eine gute Zusammenarbeit im Team. Es können zum Beispiel regelmässige Montagsmeetings, Monatsmeetings, gemeinsame Mittagessen etc. festgelegt werden.
  2. Mitarbeitergespräche sollten ritualisiert werden. In Mitarbeitergesprächen kann jeweils der aktuelle Standort bestimmt und die Zufriedenheit auf beiden Seiten erfragt werden. Gemeinsam werden klare Ziele aufgestellt und definiert sowie der Weiterbildungsbedarf ermittelt – alles klar, nachvollziehbar und mit gemeinsamem Konsens.
  3. Von Vorteil ist, wenn auch die Kollegen jeweils wissen, was der andere für Aufgaben zu erledigen hat. Wenn es Abhängigkeiten und Teamarbeit gibt, dann ist dies ohnehin ein Muss.

Arbeitszeit, Work-Life-Balance

  1. Zu bestimmten Ferienzeiten, wenn Kindereinrichtungen geschlossen haben, bietet es sich an, die Kinderbetreuung zu übernehmen bzw. zu organisieren. Teilweise kann das auch ein gemeinnütziger Akt von angehörigen Lehrern sein, die ebenfalls Ferien haben. Dabei geht es nur um wenige Tage bzw. Nachmittage.
  2. Homeoffice ist mittlerweile kein Privileg mehr, aber es fehlt in vielen Unternehmen noch die Akzeptanz dafür. Wenn Arbeitsaufgaben klar definiert sind und es eigenständige Arbeitsbereiche gibt, bietet es sich an, Homeoffice zu ermöglichen.
  3. Gleitzeiten einrichten, die eine gewisse Flexibilität in Anfangs- und Endzeiten ermöglichen und durch Überstunden an einem Tag, Unterstunden am anderen Tag zu nehmen.
  4. Möglichkeiten für unbezahlte Urlaube und/oder Sabbaticals einrichten.
  5. Überstunden können mit Freizeit ausgeglichen werden. Prinzipiell sollten die Überstunden aber überwacht werden, damit Überlastung und auch Ineffizienz vorgebeugt wird.

Image und Wirksamkeit nach aussen

  1. Soziales Engagement wird zunehmend auch ein Aushängeschild für Unternehmen. Natürlich ist dies nicht nur für die Aussenwirkung wichtig, sondern es zeigt eine Haltung, mit der sich Mitarbeiter auch identifizieren können.
  2. Engagement für die Umwelt ist ebenfalls eine gute Möglichkeit drei Dinge zu verbinden: Unternehmerpräsenz nach aussen, Unterstützung für ein notwendiges Umweltanliegen und Identifikationsmöglichkeit für die Mitarbeiter.
  3. Gerne werden auch «Tage der offenen Tür» genutzt, um sich als Arbeitgeber zu präsentieren.
  4. Ein «Tag des Kindes» ermöglicht den Kindern einen Einblick in den Arbeitsplatz der Eltern oder eines Elternteils. Oft verbringen Eltern weit mehr Zeit auf Arbeit als mit der Familie. Kinder können sich so ein Bild von der Arbeit der Eltern machen und Verständnis entwickeln.

Verpflegung und Gesundheit

  1. Kostenloses Obst und Wasser am Arbeitsplatz werden sehr geschätzt. Nebenbei ist es eine Bekundung, dass auf die Gesundheit der Mitarbeiter geschaut wird. Wohlbefinden ist auch Unternehmenssache.
  2. Zuschüsse zu Mitgliedschaften für Sportclubs sind neben dem Angebot für Massagen und Anti-Stress-Programme eine ebenfalls wirksame Art, die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern.
  3. Ruheräume, die eine kurze Entspannung ausserhalb von Büro- oder Fabrikräumen ermöglichen, sind eine gute Gelegenheit, die Widerstandskraft der Mitarbeiter zu fördern.
  4. Für die Gesundheit sind nicht nur gute Arbeitsmöbel wie Tische und Stühle wichtig, auch das Ambiente ist wichtig. Gestaltung mit Sitzecken, Pflanzen und idealen Lichtquellen begünstigen den Wohlfühlfaktor.

Diese Ideen sind noch lange nicht erschöpft und es gibt viele Massnahmen, die je nach Unternehmensgrösse greifen können. Sie dienen in erster Linie dem Wohlbefinden und der Gesundheit der Mitarbeiter.

Wenn Sie ebenfalls Ihre Mitarbeiter als das höchste Gut, als die wichtigste Kraft Ihres Unternehmens ansehen und Sie Unterstützung benötigen, eine Unternehmenskultur aufzubauen, die auf Wertschätzung, Vertrauen und einem gemeinsamen Sinn für zufriedenes Arbeitsleben basiert, helfe ich Ihnen gern.

Buchen Sie ein kostenfreies Informationsgespräch und wir schauen gemeinsam, wo ich Ihnen helfen kann.
Ein mögliches Szenario der Unterstützung durch Cornelia Krehl Beratung könnte neben Coachingleistungen sein:

  • Analyse Ihrer Mitarbeiterkultur
  • Planung und Zieldefinition für Mitarbeiterbindungs-Massnahmen
  • Begleitung bei der Umsetzung der Massnahmen
  • Prüfung der Wirksamkeit

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* Anmerkung: Im Folgenden wird der besseren Lesbarkeit wegen auf gleichzeitige Verwendung von weiblichen und männlichen Sprachformen verzichtet.

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