Online-Coaching

Warum Online-Coaching Zukunft hat

Von 27. Oktober 2017 Februar 26th, 2019 Keine Kommentare
Geschwindigkeit in der Entwicklung, auch auf dem Beratungsmarkt. Online-Coaching hat Zukunft.

Coaching, ohne sich in einem Raum gegenüberzusitzen – online, mit und ohne Video? Coaching am Telefon, ohne sich einander zu sehen? Geht denn das und wenn ja, wie gut und wirksam ist es? Online-Coaching hat Zukunft, sowohl im privaten als auch beruflichen Lebensbereich wird sich dieses Beratungsformat durchsetzen.

Während das Bedürfnis, Lebens- und Arbeitssituationen mit einem Beratungsprofi zu reflektieren, stetig steigt und der Markt an Coachingexperten wächst und wächst, ist die Form dieses Beratungsformates noch weitgehend gleichgeblieben. Schon immer wurde Beratung im Allgemeinen und Coaching im Besonderen in einer Face-to-Face-Situation durchgeführt. Im gleichen Raum, mit Handschlag zur Begrüssung. Warum sollte sich das ändern?

Wieso denn nicht? Täglich erscheinen Berichte über das Fortschreiten der Digitalisierung in den Unternehmen. Immer wieder hallt ein Aufschrei durch die Luft: «Haben wir den Anschluss verpasst? Ist es schon zu spät?»

Digitalisierung bedeutet Wandlung, Prozessveränderung, Dekonstruktion und Konstruktion, Kreation, Flexibilität und Geschwindigkeit bei gleichbleibender Länge eines Arbeitstages (Überstunden seien hier nur erwähnt). Die Arbeitsschritte werden durch Digitalisierung beschleunigt und kleinteiliger, der einzelne Mitarbeiter wird entweder zum Generalisten oder zum Spezialisten und beides in hohem Masse. Wenn Arbeitsumgebungen und -abläufe neue Sichtweisen und Problemlösungen im Miteinander im Team und in der Organisation fordern, verändert sich auch der Bedarf an Coaching und Coachingthemen.

Mittlerweile arbeiten viele Gross- aber auch kleinere Unternehmen international. Reisekosten sind vor ein paar Jahren noch explosionsartig in die Höhe geschossen, heute werden Meetings ganz selbstverständlich über Webkonferenzen abgehalten. Projektmanagement ist über Internet kein Problem mehr. Agiles Management breitet sich aus und fordert das flexible Denken und Handeln. Von den virtuellen Assistenten erhalte ich Support, Verkaufsberatung oder auch Lernbegleitung. Aber warum fragen nur wenige nach beratender Unterstützung bei persönlichkeitsbildenden Themen?

Begriffliche Vielfalt und Eingrenzung

Online-Beratung, Online-Coaching, E-Coaching, Remote Coaching, webbasiertes Coaching, Cyber Coaching, digitales Coaching, i-Coaching, distance Coaching und virtuelles Coaching – um an dieser Stelle ein paar aktuelle Begriffe für teilweise identisch gebrauchte Inhalte zu nennen, macht die Herangehensweise an das Thema nicht leichter. Teilweise beziehen sie diese Begriffe auf Einzelaspekte von Online-Coaching, teilweise sind sie identisch, teilweise gibt es Überschneidungen. Es erinnert ein bisschen an die Entwicklung des E-Learnings, für das es ebenfalls diverse Begrifflichkeiten gab, bis man sich doch im Grossen und Ganzen für den Begriff des „E-Learnings“ entschied, zumindest im europäischen Raum.

Online-Coaching ist in diesem Beitrag als das Coaching via Internet oder Telefon verstanden. Über Internet heisst, es wird zwischen Coach und Klient eine Dialogsoftware benutzt. Je nach Sicherheitsbedürfnis und Methodeneinsatz kann zum Beispiel die professionelle Coaching-Plattform CAI® World zum Einsatz kommen oder vielleicht auch einfach ein Chatsystem wie Skype. Dabei wird jeweils verabredet, ob das Gespräch mit oder ohne Video durchgeführt wird. Daneben kann auch ein Coaching schlicht über das Telefon durchgeführt werden.

Online-Beratung seit den neunziger Jahren

Ursprünge hat das Coaching über Distanz in der Beratung über Telefon und Internet via E-Mails. Die Anfänge der Online-Beratung gehen bis in die 90er Jahre zurück.

Während Online-Coaching im therapeutischen und psychosozialen Bereich schon seit vielen Jahren praktiziert wird, entwickelt sich dieses Format erst seit den letzten Jahren auch für Business- oder Life-Coaching. Wenn nicht rasant, so doch stetig.

Befragungen vom Deutschen Verband für Coaching und Training e.V. (dvct) und mehrere Umfragen in 2016 bestätigen, dass dies hauptsächlich als ergänzende Massnahme zum Face-to-Face-Coaching angeboten wird. (1)

Erfreulich ist, dass sich nunmehr Berufsverbände, Dach-, Fach- sowie Wohlfahrtsverbände und Kammern mit der Festlegung von Mindeststandards sowohl für technisch vertretbare als auch fachlich qualifizierte Online-Beratung beschäftigen. Wenige Verbände und berufsständische Kammern haben bereits Qualitätsstandards für Online-Beratung eingeführt, zum Beispiel die Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP), der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP),  die Telefonseelsorge Deutschland und Pro Familia (Deutschland). (2)

Merkmale von Online-Coaching

Gegenüber dem Coaching in einem Beratungsraum bzw. Face-to-Face befinden sich Coach und Klient beim Online-Coaching nicht im selben Raum. Es ist ein Coaching über räumliche Distanz.

Online-Coaching kann synchron oder asynchron verlaufen, d.h. zeitgleich oder zeitversetzt.

Synchron bedeutet, dass das Coaching entweder am Telefon, via Textchat oder Audiochat (mit oder ohne Videofunktion) stattfindet. Vorab wird ein Termin vereinbart, an welchem das Online-Coaching stattfinden soll. Dafür ist lediglich eine Telefonverbindung oder eine stabile Internetverbindung nötig. Neben direkt für Online-Coaching entwickelten Plattformen werden auch herkömmliche Chatprogramme als Medium genutzt.

Beim asynchronen Coaching findet Kommunikation zeitversetzt statt. Dies kann mittels Mails, Voicemails oder auch mit Videobotschaften geschehen.

Oft findet ein Mix von Online- und Face-to-Face-Setting statt. Immer mehr etabliert sich Online-Coaching auch in Form des Transfercoachings, bei dem die Umsetzung der erarbeiteten Ziele nach Beendigung des Coachings in vereinbarten Zeitabständen überprüft wird. Somit kann auch Nachhaltigkeit des Coachings gewährleistet werden.

Vorteile von Online-Coaching

In der aktuellen Arbeitswelt sind grosse lokale und zeitliche Flexibilität gefordert. Idealerweise reagieren Unternehmen jeweils proaktiv und gestaltend auf diese Forderung und befinden sich nicht nur im Reaktions-Modus. Das sollten Coachingangebote unterstützen und fördern können.

Es gibt eindeutige Vorteile, die das Online-Coaching zu einer guten Alternative oder als sinnvolle Begleitmassnahme zum Face-to-Face-Setting werden lassen.

Online-Coaching kann die Nachfrage nach Zeitersparnis, örtlicher Flexibilität, Selbsteinteilung und nicht zuletzt Kosteneinsparung bedienen. Durch die Distanz ermöglicht es weniger Ablenkung und somit mehr Fokussierung als auch Niedrigschwelligkeit.

OrtsunabhängigSie können zu Hause sein, im Office oder auf Reisen, bei einem Auslandseinsatz. Einzige Bedingung an den Ort: Internetanbindung, ruhig und ungestört.

Zeitsparend: Es ist keine Hin- und Rückreise zum Ort des Coachings nötig. Meist reichen wenige Sessions anstelle von 6-10 Terminen in einem Beratungsraum.

Weniger Kosten: Es fallen weniger Kosten an durch die Zeit- und Reisekosteneinsparung und zusätzlich erhalten Sie einen niedrigeren Preis, da keine Kosten für einen Beratungsraum anfallen.

Fokussiert: Der ganze Prozess läuft fokussierter ab, da es weniger Ablenkung gibt.

Niedrigschwellig: Niedrigschwelligkeit meint hier, dass die Hemmschwelle für die Bearbeitung von Themen durch die räumliche Distanz niedriger ist. Es ist auch anonyme Beratung möglich.

Bedarf an individueller Beratung steigt

Immer mehr Fach- und Führungskräfte, UnternehmerInnen und Unternehmen wählen daher Online-Coaching mit oder ohne Kombination mit Präsenzsitzung. (Lesen Sie dazu auch meine beiden Blogbeiträge «Online Coaching – Ihr Wegbegleiter für flexible Führung» und «Online-Coaching in der Führungspraxis».)

Während in den USA, Kanada und Australien bereits mehr als die Hälfte aller Coachings als Online-Coachings durchgeführt werden (3), sieht es in Europa leider anders aus.

Es wird prognostiziert, dass durch die steigende Komplexität und die zunehmende Vernetzung der Bedarf an individueller Beratung und Begleitung von Führungskräften anwachsen wird. Durch immer schneller werdende Arbeitsprozesse, bei denen jeder lernen und sich mehr oder weniger einbringen muss, sind ständige Herausforderungen vorprogrammiert. Dies kann sich gut auf den Einzelnen auswirken, in dem er in seiner Entwicklung wächst und aktiv die anfallenden Probleme anpackt oder es kann zu Stress führen, zu Überforderung und Unzufriedenheit. In beiden Fällen können Beratungen bzw. Coachings hilfreich sein, denn sie können beim Händeln von Situationen hilfreiche Anstösse geben, Erleichterung bringen, Impulse und Blickwinkel oder eine stärkende Haltung.

Online-Coaching als Lösungsformat

Während die alten Hasen unter den Coaches oft aus dem Unternehmertum oder aus der Psychologie kamen, bringen mittlerweile viele Studenten des Coachingfaches interdisziplinäres Wissen mit. Egal, ob aus der Informatik, der Rechtswissenschaft, der Geisteswissenschaften oder aus der Pädagogik. Mit dem Willen nach einem Unique Selling Point (USP) entwickeln immer mehr ausgebildete Coaches eigene Methoden und Tools, um der Konkurrenz die Stirn zu bieten und eine Chance auf dem Markt zu haben.

Online-Coaching ist auf dem Weg, aber spricht noch nicht die Masse der Coaches an, da der Bedarf noch nicht gross ist. Aber der Bedarf ist vielleicht noch nicht gross, weil es das Angebot noch nicht gibt? Beisst die Katze sich in den Schwanz? Nein! Zum Glück nicht!

Zwar gibt es schon seit über 20 Jahren Online-Beratung in der psychosozialen Praxis, allerdings ist diese Beratung meist auf schriftlichem Weg geschehen, das heisst über E-Mail (4). Diese asynchrone Kommunikation, bei dem der Klient sich schriftlich mitteilt und der Therapeut in vereinbarter Frist schriftlich antwortet, wurde erfolgreich eingesetzt.

Die Online-Beratungssituation förderte den Zustand des Bei-sich-Seins.
Die Klienten können schneller zu ihrem Thema gelangen und offener von sich erzählen.
Diese Offenheit baut schliesslich auf dem Wissen auf, dass ihnen jemand lesend «zuhört», der sie nicht sehen und unterbrechen kann (5).

Nachfrage fordert Angebote – oder das Angebot den Bedarf?

Wenn es den steigenden Bedarf an Beratungen gibt, der aus der Beschleunigung von Entwicklung resultiert, sollte sich zwangsläufig auch die Form der Beratung anpassen – oder besser noch agierend neue Bedürfnisse «abfangen», um Angebote zu erstellen. Dies klingt logisch.

Erfreulicherweise gibt es bereits einige Online-Coaching-Plattformen. In einigen Universitäten wurde Online-Coaching als Teil eines Curriculums aufgenommen. Beispielsweise wurde an der Zürcher Hochschule für angewandte Psychologie (ZHAW) dieses Beratungsformat ins Masterstudium der Angewandten Psychologie aufgenommen. Unter dem Credo «Transfer von der Forschung in die Lehre» wird dem Online-Coaching bzw. hier der Online-Beratung somit Sinn und Wirksamkeit bescheinigt (6). Wenn das Thema Einzug in die Coachingausbildungen und Psychologiestudien hält, dann wird die Angebotspalette ganz sicher grösser und weiter.

Es gibt die Annahme, dass es nicht am Bedarf mangelt, sondern es unter den Coaches selbst Zweifel oder Unsicherheit mit der technischen Abwicklung von Coaching gibt. In der Coaching-Umfrage des BCO Büro für Coaching und Organisationsberatung von 2015/2016 wurde dies bestätigt (7).

Im Jahr 2017 gibt David Ebermann in seinem im Coaching-Magazin erschienen Artikel über Coaching im Digitalen Wandel (8) eine Bestandsaufnahme und einen (nicht so zuversichtlichen?) Ausblick, wie sich der Coachingmarkt unter der schnelllebigen Digitalisierung entwickeln wird. Dass das Thema der Digitalisierung auch in der Coachingbranche angekommen ist, sei unumstritten (siehe auch mein Blogbeitrag «Was hat Online-Coaching mit der digitalen Transformation zu tun?». Es gibt bereits mehrere Studien und Publikationen und mittlerweile wurden einige Kongresse veranstaltet, der sich dem Thema des digitalen Wandels und die Beziehung zum Coachingmarkt widmeten.

Ein alter Anspruch: Die Zukunft vorbereiten

Unternehmen, die auf den digitalen Wandel nicht reagieren, haben keine guten Aussichten. Das gleiche würde es für die Coachingbranche heissen. Aber es ist nur eine Frage der Zeit. Es geht nicht um den Ersatz des Präsenzsettings. Vielmehr geht es um sogenannte Blended Modelle bzw. Mischformen, bei denen sowohl Präsenz- als auch Online-Settings stattfinden.

Ausserdem wachsen für reine Online-Anwendungen immer mehr neue Themen. Den Bedarf an Reflexionen innerhalb von Arbeitsbeziehungen, von Organisationsentwicklungsmassnahmen und Leistungsoptimierungen wird es immer geben.

Bereits 2006 wurde schon vom Vertrauen gesprochen, dass notwendig ist, um Online-Coaching als relevantes Beratungsformat zu etablieren (9). Mit zunehmender Anpassung an digitales Leben, wird die Akzeptanz von und das Vertrauen in Online-Coaching wachsen.

Für viele ist das Mailen und Chatten nicht nur im privaten Umgang, sondern auch im Arbeitsalltag ein zeitgemäßer Weg. Coaching über Internet wird praktisch und lohnend, lässt angemessene Kommunikation zu. Führungskräfte und im Ausland tätige Mitarbeiter kommt diese Beratungsform sehr entgegen. Nicht zuletzt weil eine für diese Beratungsform relevante Eigenschaft die äußere Niedrigschwelligkeit ist. Öffnungszeiten spielen keine Rolle, der Zugang zum Internet ist ohne großen Zeitaufwand und von jedem Ort möglich.

„Diese Ad-hoc-Verfügbarkeit und die Tatsache, dass die reale Präsenz oft mit einem sehr viel höheren Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist, spricht für sich und kommt ihrer Zielgruppe entgegen. Zum Online-Boom im Coaching beigetragen haben nicht zuletzt die Online-Beratungsangebote im psychosozialen Bereich, wie etwa die TelefonSeelsorge oder die Aidshilfe. Hier ist die Beratung via Internet seit 16 Jahren etabliert.» (10)

Der Anfang ist gesetzt

Die zunehmende, wenn auch zögerliche Aktualität des Themas wird auch durch die einschlägigen Magazine bewiesen. So widmete sich eine Ausgabe des Coaching-Magazins dem Thema E-Coaching – allerdings fragt er genauso zögerlich nach, wie es auf dem Expertenmarkt üblich zu sein scheint. (11)

Im Juni 2018 fand der 5. Internationale Coachingkongress „Coaching meets Research“ in Olten/CH zum Thema «Organisation, Digitalisierung und Design» statt und führte die Diskussion um «neue Formen und Designs vom Coaching» fort.

Trügt der Eindruck, dass die Theorie hier der Praxis voraus ist? Wie auch immer diese Frage beantwortet wird, eine wichtige Coachingkompetenz besteht in der Fähigkeit zu Neugier und Flexibilität.

(Aktualisiert im Februar 2019)


Quellenangaben:

(1) David Ebermann: Coaching im Digitalen Wandel, in: Coaching Magazin 1/2017, S. 9-11, https://www.coaching-magazin.de/beruf-coach/coaching-digitaler-wandel-teil-1 (Aufgerufen: 30.09.2017)

(2) Wikipedia, Begriff „Onlineberatung“, https://de.wikipedia.org/wiki/Onlineberatung (Aufgerufen: 25.10.2017)

(3) Prof. Dr. Harald Geissler. eLearning Journal 1/2017, S. 32-33, https://www.virtuelles-coaching.com/files/presse_2017_01_elearning_journal.pdf (Aufgerufen: 25.10.2017)

(4) Agnes Justen-Horsten, Helmut Paschen: Online-Interventionen in Therapie und Beratung. Weinheim, Basel 2016, S. 9

(5) a.a.O., S. 12

(6) Website zhaw Online-Beratung mit Videoclip zum Thema (Stand 26.10.2017): https://www.zhaw.ch/de/psychologie/forschung/diagnostik-und-beratung/coaching/online-coaching/#c79758

(7) Middendorf, Jörg. 14. Coaching-Umfrage Deutschland 2015/2016. Büro für Coaching und Organisationsberatung. (Aufgerufen am 07.11.2016), https://coachingumfrage.wordpress.com

(8) David Ebermann: Coaching im Digitalen Wandel, in: Coaching Magazin 2/2017, S. 9-11, https://www.coaching-magazin.de/beruf-coach/coaching-digitaler-wandel-teil-1 (Aufgerufen: 30.09.2017)

(9) Siegrist, Renzo: Online Coaching, S. 304-314, in Lippmann, Eric (Hrsg.): Coaching, Angewandte Psychologie für die Beratungspraxis. Springer, S. 305

(10) Birgit Knaz: Coaching per Internet – wie es geht und wie es wirkt, S. 71-86, in: Geissler, Harald; Metz, Maren (Hrsg.): E-Coaching und Online-Beratung: Formate, Konzepte, Diskussionen. Springer 2012, S. 71

(11) Adler, Dorothea C., Carolus, Astrid: E-Coaching. Neuland, das es sich zu betreten lohnt? in: Coaching-Magazin 3/2017, S. 50-54

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